Freitag, 16. März 2018

Monstermäßig coole (Softshell-)Jacke mit passender Hose


Schnitt: Softshelljacke "Jona" von #Lolletroll, Allwetterhose (legere Variante mit Knie- und Popeseinsatz) von #AnniNanni

Stoff: Monster-Softshell (#Swafing, #Sheldon), Jersey, Bündchen und Reflektorpaspel bestellt bei #Schnuckidu, Reißverschluss und KAM Snaps von #Snaply
Größe: 98/104 (Jacke) bzw. 98er Weite und 92er Länge (Hose)
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar: Nach dem Sweat- und dem Fleecenjackenschnitttest habe ich für meinen tollen Softshell nun das Schnittmuster "Jona" gefunden: Kapuze mit Mittelstreifen, Raglanärmel mit innenliegenden Bündchen und hinten überm Poppes rund geschnitten. Eine abnehmbare Kapuze stand nicht auf meiner Wunschliste, aber nun weiß ich, dass ich die auch - irgendwie - hin bekomme :)


Beim Schnitt sind 0,5cm Nahtzugabe bereits enthalten, man kann also gleich loslegen. Wobei ich zugeben muss: Mir liegen 0,5cm nicht so wirklich. Ich kann besser mit einem halben Füßchen (jaja, schon klar, kommt immer auf das Füßchen an ...) oder mit einem Zentimeter. Zudem ist bei (nicht selbst gemachten) Paspeln besagtes halbes Füßchen (= 7mm) quasi vorgegeben. Meine persönliche Herausforderung war nun, die 2mm "Überstand" einzuhalten, da ich mir nicht zugetraut habe, konsequent überall "einfach" 2mm mehr zuzuschneiden. Hat erstaunlicherweise ganz gut geklappt.

Bei der Kapuze hab ich die Angabe des Fadenlaufs vermisst und daher improvisiert. Bei einem Schnittmuster "für Näheinsteiger OHNE Fachwissen" hätte ich den allerdings erwartet. Auch fehlen mir Hinweise beispielsweise zum Einschneiden der Rundungen an den Taschen oder der Ecken an Kragen und Kapuze, damit sich beim Wenden die Naht ausformen lässt. Auch sind die Positionen der Klettteile auf dem Kragen auf dem Schnittmuster an falscher Stelle. Ich Hirsch hab mich beim ersten Versuch danach gerichtet, anstatt mich an der Kapuze zu orientieren.

Beim Schließen der Raglannähte habe ich kurz an mir gezweifelt, vielleicht unterschiedliche Größen zugeschnitten zu haben. Die Längen der Nähte passten nicht richtig zusammen:


Prüfung ergab, dass ich wohl doch die korrekte Größe abgemalt und zugeschnitten hatte, die Kantenlängen aber tatsächlich leicht abweichen:


Also hab ich am Kragen einfach die Schere angesetzt und dem (nach dem ersten Fehlversuch mit falsch angenähten Klettteilen - siehe oben) neu zugeschnittenen Kragen einfach schon mal ein paar Zentimeter mehr spendiert, um ihn an die neue Kragenweite anzupassen.

Bis zum Festnähen der versteckten Bündchen war ich schließlich ganz zufrieden mit meinem Werk. Leider ließ sich der Softshell an der kleinen Öffnung nicht richtig fassen/führen und schon gar nicht feststecken, weil Nadeln ja Löcher machen und die Plastik-Clips immer wegrutschen. Die Nähte sahen gruselig aus:


Also habe ich die Naht wieder aufgetrennt (hätte ich doch nur Nadeln gesteckt, das wären wesentlich weniger Löcher gewesen als jetzt von der aufgetrennten Naht!) und einen zweiten Versuch gestartet. Die Naht sieht noch immer etwas zusammengezogen aus (warum eigentlich?), ist aber unauffälliger, da sie nun in einem Streifen untergeht:

Keine Ahnung, warum die Farben auf dem Bild so komisch sind ...
Beim Anbringen der KAM Snaps ist mir etwas passiert, was mir noch nie passiert ist: Ich habe einen "zerquescht"!


Da ich mit Jersey-Drückern öfter Mist baue, habe ich wie gewohnt die Zange angesetzt und unter viel Gefluche (ein Glück, dass ich nur nähen kann, wenn Junior schläft!) das Ding tatsächlich aus dem Stoff wieder heraus bekommen. Der neue Druckknopf sitzt und nur ein "gezogener" Faden erinnert an das Malheur:


Die Jacke fällt in meinen Augen recht kurz aus. Hier ein Probetragen über einem 104er-Stoffmix-Pulli und einer ausgeleierten Leggings von Klimperklein am 92cm-Kind:


Die Kapuze ist (der genähten Größe entsprechend) zu groß. Ich überlege, da noch einen zusätzlichen Knopf zu basteln, sodass Junior auch bekapuzt etwas sieht :)

Passend zur Jacke habe ich eine Hose gebastelt, meine erste AnniNanni "Allwetterhose", die ideal ist, wenn man nur noch kleine Stoffstücke hat: Ich dachte, mit den Resten von der Jacke nichts mehr anfangen zu können, so ist nun alles bis auf wenige Fitzel verbraucht.


Für die Poppes- und Knie-Einsätze habe ich Reste von meinem ersten Softshell-Versuch genommen.


Außerdem hatte ich noch etwa einen Meter Reflektor-Paspel übrig, der für fast alle Nähte noch gereicht hat.


Beim Einnähen des Reißverschlusses habe ich (ordentlich!!) geflucht. Trotz genauer Betrachtung der Bilder und mehrmaligem Studieren der Anleitung hat sich mir nicht so richtig erschlossen, wie das Ding (korrekt!!) in die Hose kommt. Zum Glück ist das Ergebnis brauchbar:


Den Bund habe ich länger gemacht als in der Anleitung angegeben und dafür ein breites Gummiband mit eingenäht. Ist einfach bequemer, oder?

Bei der ersten Anprobe musste ich feststellen, dass die Hose recht niedrig sitzt. Für die letzten kalten Tage habe ich nun eine provisorische Schließe angebracht. Da die Länge noch "reichlich" ist, hoffe ich, dass die Hose (samt Jacke!) noch im Herbst passt. Daher werde ich den Bund abtrennen und einen breiteren anbringen.

Blick in die Zukunft: Nach dem Sortieren meines Stoffvorrats ist die Sommerkollektion türkis bzw. grün geworden. Argh! Da passt die Jacke nicht so richtig. Richtig doof ist, dass ich farblich passenden Softshell da gehabt hätte ... *grmpf*

Samstag, 17. Februar 2018

Aus Schlaf-Leggings werden Ärmel für ein neues Schlaf-Shirt



Schnitt: #Raglanshirt aus Jersey nähen - Das Buch (Schnitt von Laura Wilhelm)

Stoff: Streifen-Jersey (100% Baumwolle) aus einem Überraschungpaket "Bruno" von #Aktivstoffe, Uni-Jersey (ebenfalls 100% Baumwolle) aus einem Überraschungspaket "Ben" von Aktivstoffe (der eigentlich mal eine Schlafanzughose gewesen ist, die aber irgendwie zu wurstig und zu runter-rutschig war)
Größe: L
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar: Erster Schnitt aus dem Buch, erstes Raglanshirt für mich. Eigentlich entspreche ich eher den zu Größe M angegebenen Maßen (Angaben übrigens von 36 an, Schnitt beginnt allerdings bereits bei XS?),aber ich habe mich trotzdem für eine Nummer größer entschieden, da ab L Brustabnäher im Schnitt vorgesehen sind. Allerdings fürchte ich, FBA werde ich mir früher oder später doch mal ansehen müssen, denn:

Das Shirt hätte ich von der Weite her tatsächlich besser in M genäht. Zudem saßen die Abnäher überhaupt nicht dort, wo sie hin sollten (wie auch, wenn die gesamte Breite nicht stimmt?). Ich habe sie noch ein ganzes Stück verlängert, nun geht es einigermaßen.

Als Länge von Vorder- und Rückenteil habe ich die Saumlinie der größten Größe (XXL) verwendet und das Bündchen trotzdem in der vorgegebenen Breite angenäht. Das Shirt finde ich dennoch sehr kurz.

Die Position der Armpatches ist super. Sowas gefällt mir. Werde ich in M auf jeden Fall nochmal mittesten.

Die Ärmellänge habe ich wie im Schnittmuster gelassen. Original kommen sehr breite Bündchen (Breite wie Saumbund) ran, wodurch die Ärmel dann eher eine Überlänge bekommen. Ursprünglich wollte ich die Ärmel nach der ersten Anprobe auf 3/4-Länge kürzen. Keine Ahnung, wieso ich die Idee verworfen habe. Vielleicht, weil man es sowieso nie schafft, auf beiden Seiten gleich zu kürzen? Die Länge ist nun irgendwie nichts halbes und nichts ganzes ...


Als Ärmel-Saum habe ich zwei Jersey-Streifen angenäht, wie es in "Alles Jersey" von Yvonne Jahnke beschrieben ist. Leider ringeln sich die Streifen auch nach dem Waschen noch nicht so, wie ich es erhofft hatte. Liegt das vielleicht an den 100% Baumwolle? Notiz an mich selber: Nochmal mit Stretch-Jersey testen ... und bei diesem Shirt kann ich ja beruhigt die Ringel abschneiden und nochmal etwas anderes testen:

Schließlich komme ich mit jedem Abschneiden den 3/4-Ärmeln näher ;)

Freitag, 16. Februar 2018

Alles Jersey - Shirts und Tops: Mein erstes Test-Shirt



Schnitt: Alles Jersey - Shirts und Tops von Stefanie Brugger (#herzekleid)

Stoff: Interlock(?)-Jersey (100% Baumwolle) aus einem Überraschungpaket "Ben" von #Aktivstoffe
Größe: 40
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar:
"Wie toll ist das denn?? Ich passe einmal einen Schnitt für mich an und habe dann einen Shirtschnitt mit zig verschiedenen Ärmellängen (oder ohne), in verschiedenen Weiten und Längen, mit unterschiedlichen Saum- und Ausschnittlösungen?!?"
Lt. Maße tendiere ich eher zur 42, weswegen diese Größe alleine wegen der enormen Taillierung des Schnitts bei mir eigentlich schon feststand. Als ich dann aber passende Schnitte (z.B. das schmale Shirt von Klimperklein in der angepassten Variante) auflegte, entschied ich mich doch für Größe 40. Die Linie nur Begradigung der Wespentaille war auch schon gezogen, ich habe dann aber doch "im Original" zugeschnitten, da ich die eierlegende Wollmilchsau im Urzustand testen wollte.

Amerikanischer Ausschnitt (sollte man festnähen, klappt sich sonst auf), 3/4-Ärmel mit Tropfenausschnitt und geschwungener Saum in hüftlänge. Passt. Glaube ich. Was da nicht "sitzt", ist der Stoff.

Der 100%-Baumwoll-Jersey rollt sich nicht und hat auf beiden Seiten rechte Maschen. Ist das dann Double-Jersey? Interlock? Er fühlt sich auf jeden Fall recht fest/dick an. Die Nadeln habe ich kaum durch bekommen, als ich das Schnittmuster befestigen wollte. Beim Nähen hat es dann fast gequietscht. Besonders die Zwillingsnadel hat bei der Einfassung geächzt. So richtig schön ist die Naht deswegen auch nicht geworden.

Das Shirt sieht beim Saum übrigens nicht nur schief aus, es ist schief. Der Stoff war beim Zuschneiden sowas von störrisch, weswegen ich irgendwann entnervt einfach drauflos geschnitten habe. Das ganze Shirt ist schief und wurde von mir nur für das Foto halbwegs gerade hingezerrt.

Ursprünglich wollte ich das Shirt noch mit Knöpfen oder einem Plott aufpeppen. "Küss mich, ich bin ein Frosch" fand ich ganz niedlich, "Der Frosch mit der Macke" kam von meiner besseren Hälfte ;) Aber irgendwie lohnt sich der Aufwand nicht, da der Stoff was von Putzlappen hat.

Nachtrag: Gleiches Problem wie beim Baumwoll-Sweatshirt: Hier und da Löcher an der Naht, dabei mit den selben Nadeln danach noch andere Projekte ohne Probleme (Löcher) genäht! Ärgerlich, dass ich von dem Stoff noch reichlich habe.



Donnerstag, 15. Februar 2018

Die Tiere sind los!


Irgendwie ein bisschen retro, oder kommt mir das nur so vor?
Schnitt: #Klimperklein - #Raglanshirt (verbreitert)

Stoff: Tier-Jersey (#Swafing HANNES) aus dem Schnuckidu-Adventskalender, uni Jersey und Bündchen bestellt bei Saminis Buntes Fachgeschäft, Druckknöpfe bestellt bei #SnaplyNähkram
Größe: 98 (Länge 98, Breite 116)
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar: Ein weiteres Raglan-Test-Shirt (kann man nie genug von haben!).

Ein weiteres Knopfleisten-Übungs-Level (wäh, das Quadrat will einfach nicht quadratisch werden!).

Der mittlere Druckknopf hängt schief (dabei hab ich soooo gut gezielt!).

Eigentlich wollte ich die Tierchen ausschließlich mit türkis kombinieren: Ärmel, Bündchen, Knopfleiste, alles sollte türkis sein, die Tierchen sind ja schon bunt genug. Beim Zuschneiden der Ärmel nebst Bündchen fand ich das Ganze dann zu düster und habe bei Knopfleiste und Halsbündchen auf gelb gesetzt (obwohl es mich total stört, dass Bündchen- und Jerseystoff unterschiedliche Gelbtöne haben - ob man die Knopfleiste auch aus Bündchen nähen kann? ... nochmal nachlesen ...).


Nach dem Nähen fand ich das Shirt trotzdem zu düster (ist ja kein Wintershirt), habe also die türkisen Bündchen abgetrennt und gelbe angenäht. Gallseife steht schon bereit. Gelbe Bündchen bei einem Kleinkind ...

Nachtrag: Die gelben Bündchen haben übrigens - wider Erwarten - die erste Wäsche gut überstanden und sind noch immer strahlend gelb. Ich war mir ja fast schon sicher, dass die Ärmel ausfärben würden!

Donnerstag, 8. Februar 2018

Klimpergroße Boxershorts - lieber einer Nummer kleiner nähen!



Schnitt: #Klimperklein - #Klimpergroß, Boxershorts

Stoff: Jersey und Gummiband bestellt bei #Schnuckidu
Größe: L (Android), XL (Star Wars)
Plotterdatei: Internetfunde, bearbeitet
Bügelfolie: Flex-Folie von #Neptun und #kreativmanufaktur.bayer
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar: Der Herr des Hauses kommt definitiv viel zu kurz. Deswegen habe ich endlich "Projekt Boxershorts" in Angriff genommen. Nachdem das Shirt in XL wie angegossen passte, sich die Maße des Herren auch nicht maßgeblich verändert hatten, habe ich für die Boxershorts logischerweise auch XL zugeschnitten.

Klar, ich habe passende Unterplinten (Danke@Philip für dieses zauberhafte Wort, ich benutze es noch immer zu gerne!) meines Göttergatten auf das Schnittmuster gelegt, aber alle vorhandenen Schnitte haben nicht annähernd Ähnlichkeit, sodass ich auf die angegebenen Maße im Buch vertrauen musste.

Gedanke beim Abmalen: "Zelt!"
Gedanke beim Zuschneiden: "Zelt!"
Gedanke beim Nähen: "Zelt!"
Einsicht bei der ersten Anprobe ohne Gummiband: "Star-Wars-Zelt!"

Also habe ich - mein Mann vertraut mir! - die angezogene Boxershorts etwas abgesteckt und ohne Mann drin entsprechend schmaler genäht (daher die seitlichen "Ziernähte"). Erst danach habe ich das Gummiband (zu schmal, leider war breiteres grad nicht lieferbar, aber eigentlich hatte ich auch schon keine Lust mehr auf die Hose) angenäht. Sitzt jetzt angeblich gut.

Auflegen auf das Schnittmuster ergab: Die so verkleinerte Hose entspricht im Umfang knapp Größe L. Also nochmal Größe L abgemalt, zugeschnitten, genäht. Zuspät entdeckt, dass zwar breites aber natürlich kein farblich optimal passendes Gummiband vorrätig war. Auf jeden Fall ist die Hose wesentlich "formschöner" als das Vorgängermodell. Sitzt angeblich auch gut. Sagen Männer bei sowas die Wahrheit? Oder wollen sie die Schneiderin nicht kränken?


Das Gummiband habe ich übrigens nicht wie in der Anleitung beschrieben zusammengenäht: Die Kanten lediglich voreinander zu legen und mit Zickzack zu verbinden, kommt mir nicht wirklich dauerhaft haltbar vor. Ich habe die Bänder ein kleines Stück übereinander gelegt und jede Schnittkante nach vorherigem "versiegeln" mit dem Feuerzeug mit Zickzack festgenäht. Bei der zweiten Boxershorts noch überlappender als bei der ersten. Hat die bisherigen Wäschen super überstanden!


Freitag, 2. Februar 2018

LKWs für den kleinen LKW-Fan



Schnitt: #Raglan #Pullover #Noa von #Fadenkäfer

Stoff: LKW-Jersey aus einem Reste-Überraschungspaket von #Schnuckidu, Sweat, Bündchen, Kordel bestellt bei Schnuckidu
Größe: 104
Plotterdatei: #Silhouette Design Store, leicht bearbeitet
Bügelfolie: Flex-Folie von #Neptun und #kreativmanufaktur.bayern
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar: Ein erster Noa-Schnitt-Test. Ich muss ja zugeben, ich stehe total auf Raglan. Und bei Klimperklein fehlt ab einer gewissen Größe einfach die (nicht nur von mir) heißgeliebte Kapuze.

Bei eben genau dieser habe ich den Mittelstreifen (dadurch sitzt die Kapuze auch in dieser verhältnismäßig großen Größe übrigens total gut!) aus Sweat quer zum vorgegebenen Maschenlauf zugeschnitten: Ich hatte grad so einen schön passenden Schnipsel übrig. Kann man ja nicht verkommen lassen.

Die Kordel-Verarbeitung (bei einer Öse mit SnapPap-Unterlegung raus, bei der anderen Öste mit SnapPap-Unterlegung wieder rein, an den Enden und in der Mitte festgenäht) ist ebenfalls ein Test. Eigentlich soll man bei kleinen Kindern ja ganz drauf verzichten, aber ein bisschen festgenähte "Deko" muss doch ab und zu sein.

Mit dem Absteppen des nicht verwendeten Kordelweges an der Kapuze bin ich überhaupt nicht zufrieden: Ich habe einen dehnbaren Stich und dunkelblaues Garn verwendet. Genäht habe ich (erstmal) mit der dunkelblauen Seite nach oben. Beim Umdrehen habe ich mich total geärgert: Nähte sehen von unten ja meist nicht so dolle aus ... und dann noch dunkelblaues Garn auf hellblauem Jersey!


Zwei oder drei Wäschen später hat mich die Wut gepackt: Ich habe die Naht aufgetrennt und mit der Jersey-Seite nach oben neu genäht. Was soll ich sagen? Sieht eigentlich genau so schei... aus. Liegt also nicht an mir sondern an der (SuperStretch-)Nadel, die die Maschen einfach zufällig zur Seite schiebt.

Trotzdem ist der Pulli ein absolutes Lieblingsteil! Schnell und einfach zu nähen (beim Schnittmuster muss man nicht mal die Nahtzugabe dazumalen), davon wird es noch ein paar geben!

Donnerstag, 1. Februar 2018

Schlafen mit noch höherem Wohlfühlfaktor



Schnitt: #Klimperklein - #Klimpergroß, Schmales Shirt und #MamaFrida in der kurzen Version von #Milchmonster

Stoff: Streifen-Jersey (100% Baumwolle) aus einem Überraschungpaket "Bruno" von #Aktivstoffe, blauer Jersey vom verunglückten Lady Rockers-Test (ursprünglich bestellt bei Stoffe #Hemmers), Bündchen bestellt bestellt bei #Buttinette (jaja, passt nicht so richtig zusammen, aber war mir für den Test schnuppe)
Größe: M/L (Shirt), 42 (Frida)
genäht mit: #W6N5000 und #W6Overlock N 454D

Kommentar: Um den Wohlfühlfaktor beim schmalen Shirt nochmal zu steigern, habe ich dieses Mal die Weite "um den Popo" herum zu Größe L auslaufen lassen. Sitzt super, kommt meinem perfekten Schnitt immer näher.


Nachdem Junior die Fridas im letzten Jahr schon rauf und unter getragen hat, habe ich ein 2-Euro-Angebot dafür genutzt, mir das Mama-Schnittmuster zuzulegen. Vermessen, Größe 42! Ja, ich bin eben keine 20 mehr ...

Nachdem das Fadenlauf-Rätsel (gibt es das nur bei Größe 42?) geklärt war, habe ich die kurze Variante zugeschnitten und genäht. Die Taschen wären jetzt (für eine Schlafanzughose) nicht unbedingt nötig gewesen, aber ich finde sie witzig. Super um Reste zu verwerten.

Die erste Anprobe: Eine Enttäuschung! So süß die kurze Variante bei Junior sitzt, so "schräg" (im wahrsten Sinne des Wortes!) sitzt sie bei mir. Das muss ich nochmal untersuchen. Muss das so? Oder habe ich das drei-Fadenläufe-Problem doch nicht richtig gelöst? Zudem bin ich froh, das Höschen aus 100% Baumwolle genäht zu haben, da leiert der Oberschenkel noch ein bisschen aus! Bei Größe 42 möchte man die nicht so knackig verhüllt zeigen. Ja, ich bin eben keine 20 mehr. Muss ich nochmal sagen ...